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Diverse Berichte vom Wochenende

 

Bereits am Samstagmorgen startete bei strahlender Sonne das Projekt von 0 auf 42 mit der ersten Trainingseinheit. 32 hochmotivierte Teilnehmer fanden sich im Sportzentrum Dahl zu ersten Laufübungen ein. Lauftreffleiter Rudi Teske ,unterstützt von seinem Team, führte die angehenden Läuferinnen und Läufer durch das einstündige Training: neben den ersten Laufeinheiten a 5 Minuten stand ebenfalls ausgiebiges Stretching auf dem Programm.
 
 
Am Nachmittag trafen sich dann 29 aktive Läuferinnen und Läufer (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) des TV Werne zum traditionellen Eierbauerlauf. Hier galt es, das goldene, silberne, bronzene oder schwarze Ei zu erlaufen. Gestartet wurde in einer mit einem bestimmten Faktor errechneten Reihenfolge, basierend auf der jeweils erzielten 5-km-Jahresbestleistung eines jeden Starters. Theoretisch müssten dann, vorausgesetzt jeder läuft in eben diesem Tempo, alle Läufer zeitgleich ins Ziel laufen, was natürlich nie der Fall ist. Die Strecke im grünen Winkel hat es nämlich ziemlich in sich. Zum Schluss ist eben noch der berüchtigte „Eierbauer“, ein sehr giftiger Anstieg zu bewältigen!! Da gerät so manche Bestzeit doch ins Wanken...
Zum bereits zweiten Mal konnte sich Nainoa Schmidt in diesem Jahr das goldene Ei sichern. Er ließ damit alle Erwachsenen souverän hinter sich. Das silberne Ei ging an Maty Heuser, der sich damit ebenfalls als junger Läufer durchsetzen konnte. Das bronzene Ei erlief sich Detlef Dunz. Als letzter Läufer und damit „Gewinner“ des schwarzen Eis lief Markus Wlost ins Ziel. Bei allen Teilnehmern steht bei dieser traditionellen Laufveranstaltung der Spaß an erster Stelle.
 
 
 
Ebenfalls am Samstagnachmittag fand der 13. Teutoburger Waldlauf in Lengerich statt.
 
Vom TV Werne starteten dort Olaf Gerlach, Uwe Hoheisel und Martin Wulfert. Dieser 29,7 km lange Lauf fordert allen Läufern so Einiges ab. Die Strecke führt u.a. durch Bad Iburg, wo die gefürchteten Iburger Treppen mit 26 % Steigung von den Athleten zu bewältigen war. Im Holperdorper Tal geht es dann ein steiniges Bachbett mit 14 % Steigung hinauf bevor es dann auf dem Kammweg talwärts geht. Bei km 27 warten dann allerdings noch die „Colani-Treppen“ mit 78 Stufen, was etwa einer 40% Steigung entspricht , auf die Läufer. Hier wird wohl kaum noch einer gelaufen sein. Bei km 28 galt es noch einmal eine Gefällestrecke zu überstehen, um dann endlich ins Ziel einlaufen zu können.
Uwe Hoheisel kam mit den Gegebenheiten am besten zurecht. Er nutzte diesen Lauf als letzten Vorbereitungslauf für den Frankfurt Marathon. Er lief in sehr guten 2:20:46 h ins Ziel und war damit sogar 37. im Gesamtfeld. Martin Wulfert, der sich gerade auf den Marathon in Florenz vorbereitet, bewältigte als zweiter Werner Läufer in 2:50:20 h diese anspruchsvolle Strecke. Olaf Gerlach, bekannt für seine Vorliebe für solche Extremläufe, war mit seiner Zeit von 3:05:07 h zum Saisonabschluss ebenfalls sehr zufrieden, 
 
Am Sonntag, den 19. Oktober 2008 fand der 5. Magdeburg-Marathon unter dem Motto
„Zwischen Dom und Blauem Kreuz" statt. Auch hier waren 2 Werner Läufer vertreten.
Elisabeth Kebbedies vom TV Werne lief eine Woche nach Essen wieder einen Marathon und Joachim Nehrkorn, der bereits das 5.Mal in Magdeburg an den Start ging ,lief den Halbmarathon.
Pünktlich um 10:00h wurden bei optimalem Wetter 3430 Läufer, darunter 576 Marathonläufer,1085 13km-Läufer und 1769 Halbmarathonläufer auf die wunderschöne Strecke geschickt.
Vorbei am Hundertwasserhaus ging es durch die Magdeburger Innenstadt.
Bei km 13 bogen die Halbmarathonläufer ab und die Marathonläufer liefen viele km immer geradeaus an der Elbe entlang.
Bei km 21 wurden die Marathonläufer durch einen giftigen 500m langen Anstieg auf die erste harte Probe gestellt.
Danach ging es weiter über Europas größtem Wasserstraßenkreuz, hier mussten noch mal zwei harte Anstiege bewältigt werden. Danach ging es dann auf den Rückweg, der wieder viele km an der Elbe entlang führte.
Elisabeth Kebbedies erreichte das Ziel im 3:36:10 als 10.Frau gesamt und 4.der W40.
Joachim Nehrkorn wollte unter 1:45h bleiben und erreichte das Ziel in neuer persönlicher Bestzeit nach 1:41:45h. Er wurde damit 10. in der M55 und 265.in der Gesamtwertung.
Auch wenn die Marathonstrecke nichts für Bestzeitenjäger ist, fasziniert sie trotzdem durch viele Sehenswürdigkeiten und vor allem durch die perfekte Organisation, denn der Lauf wird von Läufern für Läufer gemacht.
 
Auch international war der TV Werne vertreten: Willi Harke vom TV Werne startete beim 5. TUI- Marathon Palma de Mallorca über die volle Distanz. Er beendetet den Lauf in der Bucht von Palma nach 3:58:39 h und blieb somit klar unter 4 Stunden. Mit diesem Ergebnis wurde er 299. im Gesamtfeld und 38. in der AK W50.