Langsam nimmt die Wettkampfsaison der Leichtathleten wieder Fahrt auf. So machte sich am Samstag eine kleine Truppe von Wernes Leichtathleten auf den Weg zum Werfer- und Springermeeting nach Dülmen. Nachdem am Vormittag die Wettbewerbe ohne Komplikationen über die Bühne gingen, setzten am Nachmittag Gewitter und Starkregen ein, so dass das Kugelstoßen und der Diskuswurf der Mädchen komplett ins Wasser fiel.
Eine besondere Herausforderung stellt in Corona-Zeiten der Hochsprung dar. Durften früher die Trainer mit an der Hochsprunganlage stehen ist das jetzt verboten und die Athleten sind auf sich allein gestellt. Der Jüngsten im Feld- Lia Vorschulze- machte das aber nichts aus und sie holte gleich bei ihrem ersten Hochsprungwettkampf die Goldmedaille bei den 10-jährigen Mädchen. Ihre Vereinskameradin Carina Beckmann (Jg. 2008) erreichte eine neue persönliche Bestleistung im Hochsprung. Sie riss 1,36m nur ganz knapp und wurde mit übersprungenen 1,33m Vierte.
Nicht ganz zufrieden war ihr Zwillingsbruder Tobias, der an einer Höhe von 1,30m scheiterte, die sonst eigentlich kein Problem für ihn darstellt. Er wurde 3. der Konkurrenz.
Große Freude herrschte bei den 11-jährigen Jungen. Pascal Sitarek verbesserte sich im Hochsprung auf 1,15m und wurde 5. Ole Herick und Titus Groß erreichten mit übersprungenen 1,20m die Plätze 4 und 3. Bei den beiden ist die Höhe von 1,25m auf jeden Fall in den nächsten Wochen erreichbar. Im anschließenden Ballwurf verbesserte sich Titus ebenfalls auf gute 41m und wurde Zweiter.
Bei den 13-jährigen Mädchen ging ein Werner Trio an den Start. Emily Hagedorn, Rabea Krampe und Carolin Langanke waren mit Speeren im Gepäck nach Dülmen gereist. In Corona-Zeiten muss nämlich jeder Verein zwingend sein Material mitbringen. Die beste Leistung erzielte Emily Hagedorn. Sie warf den Speer auf 23,65m und wurde damit Vierte. Carolin warf mit 21,91m etwas weniger und Rabea wurde mit neuer persönlicher Bestleistung Achte.
Leider konnten sie Ihr Können im Diskuswurf und im Kugelstoßen nicht unter Beweis stellen, da der Wettkampf nach dem Speerwurf wetterbedingt abgebrochen werden musste.